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EDITH STEIN'S
LETZTER GANG! Sie schritt zu
Ihrem letzten Gang – wie Königinnen
schreiten; wie in ein
fernes Licht getaucht. Ein Leuchten
überirdischer Liebe barg sich in den
gesenkten Lidern und strahlte, lindernd über
Schmerz und Leiden, da Sie sich
selbst im Elend neigte – zu Kindern und
zu ihren ärmsten Brüdern, Ihr Leben war
ein Sich-Verschenken und
Eingesammeltsein in Gott. Wer je in
Angst und Not gekommen, daß
"Sie" sich hilfreich um Ihn mühte – und wer einmal
berührt von Ihrem
Geist und Ihren Händen, der trug
hinfort ein Ahnen
ew'ger Güte. – Und da Sie
ging, bis "Birkenau" blieb unseren
Tagen, die so notvoll
sind und so schicksalsschwer, das große
Beispiel des Lebens dieser Frau, wie Sie,
Barmherzigkeit zu üben, opferbereit, des Bruders
Last zu tragen und selbstlos
dienend, Gott in
"IHM" zu lieben. |